Wie der Titel vermuten lässt, hatte ich nicht viel Zeit in Dublin! Zeit zum Vorbereiten noch viel weniger. Am Ende einer einwöchigen Reise mit lieben Kollegen, waren es gerade mal noch ein paar Stunden.

Zu Fuß und auf vier Rädern

Kaffee und Törtchen deluxe

Was also sollte ich tun? Getrieben vom Verlangen nach einem guten Kaffee, folgte ich der Empfehlung ins Beanhive, es hieß, die machen tollen Kaffee mit noch tolleren Bildern im Milchschaum.

Milchkaffee mit Schaf im Beanhive

Milchkaffee mit Schaf im Beanhive

In der Tat der Milchkaffee hatte Klasse. Auf dem Weg dorthin, kam ich an einem kleinen italienischen Café vorbei, die Auslage hat mich derart angelacht, dass ich nicht widerstehen konnte.

Törtchen im Il Fornaio in Temple Bar

Törtchen im Il Fornaio in Temple Bar

Das mit Nugatcreme gefüllte Röllchen noch nicht ganz verspeist, stellt ich mir dir Frage: Wie bekomme ich in der kurzen Zeit den besten Eindruck, um zu entscheiden, ob sich ein weiterer Besuch lohnt? Folglich hielt ich auf dem Weg zum lang ersehnten Käffchen noch in der Touristeninformation besorgte mir ein Ticket für den Sightseeing Bus und spurtete weiter. Anhand des Stadtplanes wusste ich, dass um die Ecke vom Beanhive ein Stop des CitySightseeing Bus war.

Unterwegs auf vier Rädern – Sightseeing im Schnelldurchlauf

Da ich einen Moment auf den Bus warten musste, schaffte ich es noch ein paar Schritte in den Stephen´s Green Park zu machen. Hatte ich erwähnt, dass es schon Mitte November war? Der Himmel war blau, die Sonne schien und alle tummelten sich draußen.

Dank des Wetters, hab ich mich natürlich oben draußen hingesetzt. Einen besseren Blick konnte ich während der Fahrt kaum haben!

Entschieden hatte ich mich für die rote Route, da sie die größere der beiden Touren ist. Ich habe so viel gesehen, dass ich nicht mehr alles zusammen bekomme! Aber eines wusste ich recht schnell, hier komm ich noch einmal her.

Natürlich ging es vorbei am Trinity College. Später bin ich noch rein gegangen, doch leider zu spät für die Book – of -Kells – Ausstellung. Noch ein Grund wiederzukommen.

Als die Sonne so langsam unterging, wurde es frisch und ich war froh, dass die Tour zu Ende war und ich mich beim Laufen erwärmen konnte. Über den Liffey ging es zurück in den berühmt, berüchtigten Stadtteil Temple Bar.

Fluss Liffey in Dublin

Fluss Liffey in Dublin

Abendessen in Temple Bar

Das Angebot an Restaurants ist riesig hier und überall hat es so lecker geduftet. Ich gehe nicht gerne alleine essen, aber Burger geht irgendwie auch ohne Gesellschaft. Ich entschied mich für das Smokin Bones, eine richtige Entscheidung, zumindest wenn man Fleisch mag. Hungrig eine Speisekarte studieren, hat meist zur Folge, dass die Augen größer sind als der Magen. Bei mir wurde es der Skyscraper Burger mit Hauseigener Soße und Brownie zum Dessert! Sehr lecker! Danach bin ich extra eine Station weiter zum Bus gelaufen.

Ob sich Dublin lohnt?

Auf jeden Fall. Ich habe die Stadt im Schnelldurchlauf gesehen. Was ich gesehen habe, hat mir sehr gefallen. Eine entspannte Großstadt mit viel Geschichte und Kultur. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, hier findet jeder was er braucht. Die Menschen sind freundlich, aber das waren sie überall in Irland. Die Stadt ist bunt, hat Flair und ich würde sogar einen Städtetrip mit meinen Kindern hierher machen.

Wer wie ich wenig Zeit hat, ist mit der City Tour gut beraten oder nimmt den Amphibienbus, der fährt zu Wasser und zu Land. Das haben wir in Montréal einmal gemacht und es war für die Kinder ein Highlight.

Ich komme wieder Dublin und wenn ich bis dahin mal zu gestresst bin, erinnere ich mich an deine Wort am Flughafen und gönne mir etwas Süßes!

Wanddeko am Flughafen in Dublin

Wanddeko am Flughafen in Dublin

Eure Ulrike